PAUGAM, SERGE (2005)
Les formes élémentaires de la pauvreté, Paris, PUF: 88-92.
Tabelle II.1: Allgemeine Charakteristika
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Idealtypen |
Gesellschaftliche Wahrnehmung |
Alltagserfahrung |
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Integrierte Armut |
Armut als gesellschaftlicher Lebensalltag eines großen Teils der Bevölkerung. Sozialdebatte dreht sich um die Frage der wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Entwicklung.
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Die Armen bilden keine underclass, sondern eine weit gefasste gesellschaftliche Gruppe. Geringe Stigmatisierung. |
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Marginale Armut |
Sozialdebatte betrifft die Frage der Ungleichheiten und der Verteilung der erwirtschafteten Gewinne. Eine sichtbare gesellschaftliche Randgruppe (Vierte Welt). |
Die dem Stand der "Armen" (nach Simmel) Zugehörigen sind nicht sehr zahlreich, werden jedoch stark stigmatisiert. Sie gelten als "Sozialfälle". |
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Disqualifizierende Armut |
Kollektives Sich-bewusst-Werden einer "neuen Armut" und sozialer "Ausgrenzungsprozesse". Kollektive Besorgnis angesichts der Exklusionsrisiken. |
Immer mehr Menschen werden potenziell zu den "Armen" bzw. "Ausgegrenzten" gezählt, die Lebenslagen und sozialen Stellungen sind jedoch ausgesprochen heterogen. Aufgrund dieser Vielfalt und Instabilität der jeweiligen Lebenslagen ist das Konzept der underclass nicht anwendbar, taucht jedoch regelmäßig in der gesellschaftlichen Debatte auf. |
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